EFA – Spieltag 1


Paris Musketeers at Frankfurt Galaxy | 21 : 20

PSD Bank Arena, Frankfurt, 5.638 Zuschauer

Die Paris Musketeers sicherten sich vor 5.638 Zuschauern in der PSD Bank Arena einen hauchdünnen 21:20-Auswärtssieg bei der Frankfurt Galaxy. Nach einem 95-Yard-Interception-Return-Touchdown von Mason Chambers zum 18:6 für Frankfurt drehten Zach Edwards und Paris die Partie im vierten Viertel mit zwei späten Touchdowns. Edwards warf für 256 Yards und zwei Touchdowns bei zwei Interceptions, während Frankfurts Ethan Garbers 205 Yards und einen Touchdown verbuchte, jedoch sechs Sacks hinnehmen musste. Der entscheidende Vorteil lag in den Special Teams, wo Frankfurt zwei Extra-Punkte liegen ließ. Dieser Erfolg unterstreicht die mentale Stärke der Musketeers in engen Schlussphasen.


Prague Lions at Nordic Storm | 13 : 47

Gladsaxe Stadium, Kopenhagen, 1.800 Zuschauer

Die Franchise der Nordic Storm dominierte die Prague Lions im Gladsaxe Stadium vor 1.800 Zuschauern deutlich mit 47:13. Jadrian Clark zeigte eine glanzvolle Vorstellung mit 26 von 33 Komplettierungen für 382 Yards, fünf Touchdowns und null Interceptions. Sein primäres Target Brendan Beaulieu fing 9 Pässe für 128 Yards und drei Touchdowns, während Glen Mbeleg-Toonga am Boden 108 Yards und zwei Score-Läufe beisteuerte. Prags Quarterback Jaylon Henderson erzielte zwar zwei Rushing-Touchdowns, geriet jedoch unter dauerhaften Druck und kassierte sechs Sacks bei 107 Net Passing Yards. Nordic Storm setzt damit ab dem ersten Spieltag ein deutliches Signal an die Konkurrenz.


Raiders Tirol at Munich Ravens | 30 : 58

Grünwalder Stadion, München, 5.175 Zuschauer

Im Grünwalder Stadion lieferten sich die Munich Ravens und die Raiders Tirol vor 5.175 Zuschauern ein spektakuläres Offensiv-Feuerwerk mit 88 Gesamtpunkten. Munichs Quarterback Russell Tabor überragte mit 14 von 18 Pässen für 263 Yards, vier Touchdowns sowie 73 Rushing Yards und zwei weiteren Touchdowns am Boden. Tirols Steven Krajewski hielt mit 333 Passing Yards und drei Touchdown-Pässen auf Aaron Jackson lange dagegen, doch 220 Rushing Yards der Ravens-Offense entschieden das Spiel im zweiten Durchgang. Justin Rodney führte das Laufspiel der Bayern mit 124 Yards und einem Touchdown an. München untermauert mit diesem Heimsieg seine Ambitionen in der Spitzengruppe der EFA.


Standings – EFA 2026 nach Woche 1

#TeamSpSNPkt+Pkt−Diff
1Nordic Storm1104713+34
2Munich Ravens1105830+28
3Paris Musketeers1102120+1
4Frankfurt Galaxy1012021−1
5Raiders Tirol1013058−28
6Prague Lions1011347−34

Homegrown-Spotlight – Top 5 der Woche

Gesamtwertung über alle Positionen. Ranking nach Gesamtyards (Skill) bzw. Tackle-Äquivalenten (Defense: Sack = 3 Tackle-Äquivalente). Nur Spieler mit H-Status im offiziellen EFA-Roster.

RangSpieler (H)TeamPosSchlüsselstat
1Justin RodneyMunich RavensRB124 Rush Yds, 1 TD
2Paul Kavadia-LenhardtFrankfurt GalaxyWR87 Rec Yds, 1 TD
3Hugo TekedamParis MusketeersWR79 Rec Yds, 1 TD
4Louis GeyerMunich RavensWR77 Rec Yds, 1 TD
5Ludvig MyrénNordic StormLB7 Tkl, 1 SK, 1 TFL

Penalty-Barometer – Woche 1


MVP der Woche

Russell Tabor, QB – Munich Ravens: 14 von 18 Pässen für 263 Yards, vier Touchdowns und zwei Rushing-TDs bei 273,8 Passer Rating bildeten die Basis für den 58-Punkte-Erfolg.


Ausblick – Woche 2

Prague Lions at Paris Musketeers: Paris strebt nach dem knappen Comeback-Sieg in Frankfurt den ersten Heimerfolg im Stade Jean-Bouin an. Prags Pass Protection muss nach sechs zugelassenen Sacks in Spielwoche 1 deutlich stabiler stehen.

Raiders Tirol at Nordic Storm: Nordic Storm empfängt Tirol nach der beeindruckenden 47-Punkte-Vorstellung gegen Prag. Die Raiders benötigen defensiv eine deutlich stärkere Gegenwehr gegen das Laufspiel, um Kopenhagen zu fordern.