Overview
Nach Woche 6 der AFLE-Saison 2026 ist die Liga zur Hälfte der Regular Season angelangt. Da vier Mannschaften (Vienna Vikings, Paris Lights, Berlin Thunder und London Warriors) eine Bye-Week einlegten, stand die Bühne den verbleibenden Akteuren zur Verfügung. Die Wrocław Panthers und Rhein Fire bauten ihre Dominanz im Passspiel weiter aus und brachten Bewegung an die Spitze des Rankings. Die Analysten James Poovey und Edward Cole bewerten die Passempfänger nach dem sechsten Spieltag.
Passempfänger-Powerranking (Woche 6)
1. Michael Harley Jr. (Panthers Wrocław)
- Woche 6 Statistiken: 4 Receptions, 107 Yards, 1 Touchdown (Schnitt: 26.8 YPC, Lg: 48 Yards)
- Gesamtbilanz: 26 Receptions, 527 Yards, 8 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: ▲ +2 (Zuvor Platz 3)
- Justification: Harley Jr. holt sich den Thron zurück. Nach der Bye-Week zeigte er sich beim 48-7 Kantersieg der Panthers in Florenz in Bestform. Er knackte mit 107 Yards die 100-Yard-Marke, fing einen 11-Yard-Touchdown und führt die Liga nun mit 8 Touchdowns an. Seine Explosivität (26.8 Yards pro Catch in diesem Spiel) macht den Unterschied.
2. Jon Cole (Berlin Thunder)
- Woche 6 Statistiken: Bye Week (Keine Spiele)
- Gesamtbilanz: 48 Receptions, 662 Yards, 7 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: — (Bleibt auf Platz 2)
- Justification: Aufgrund der Bye-Week von Berlin Thunder konnte Cole seine Statistik nicht weiter ausbauen. Da Harley Jr. eine herausragende Leistung zeigte, verbleibt Cole knapp auf dem zweiten Platz, hat aber in der Gesamtdistanz (Yards) immer noch die Nase vorn.
3. Kaylon Geiger (Rhein Fire)
- Woche 6 Statistiken: 2 Receptions, 47 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 23.5 YPC, Lg: 31 Yards)
- Gesamtbilanz: 27 Receptions, 425 Yards, 5 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: ▼ -2 (Zuvor Platz 1)
- Justification: Geiger verliert den Spitzenplatz, da QB Kenji Bahar beim deutlichen Sieg in der Schweiz die Bälle sehr breit verteilte und vor allem Tim Sauerland bediente. Dennoch bleibt Geiger mit 425 Yards und 5 Touchdowns in nur 4 Spielen ein absoluter Top-Elite-Receiver.
4. Harlan Kwofie (H) (Rhein Fire)
- Woche 6 Statistiken: 7 Receptions, 96 Yards, 0 Touchdowns (Schnitt: 13.7 YPC, Lg: 22 Yards)
- Gesamtbilanz: 26 Receptions, 413 Yards, 2 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: — (Bleibt auf Platz 4)
- Justification: Kwofie lieferte in Biel ein hochkonzentriertes Spiel ab. Mit 7 Fängen für 96 Yards verpasste er die 100-Yard-Marke nur knapp. Er bleibt das verlässliche Schweizer Taschenmesser von Bahar im Kurz- und Mitteldistanzpassspiel.
5. Kevin Kaya (Alpine Rams)
- Woche 6 Statistiken: 4 Receptions, 24 Yards, 1 Touchdown (Schnitt: 6.0 YPC, Lg: 14 Yards)
- Gesamtbilanz: 21 Receptions, 281 Yards, 3 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: — (Bleibt auf Platz 5)
- Justification: Auch bei der deutlichen Niederlage gegen Rhein Fire fand Morgan seinen Top-Receiver Kaya in der Endzone für den einzigen Passing-Touchdown der Rams (14 Yards). Kaya bleibt der einsame Lichtblick im Schweizer Luftangriff.
6. Florian Bierbaumer (Vienna Vikings)
- Woche 6 Statistiken: Bye Week (Keine Spiele)
- Gesamtbilanz: 14 Receptions, 178 Yards, 3 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: — (Bleibt auf Platz 6)
- Justification: Die spielfreie Woche lässt den Status von Wiens bestem H-Import unverändert auf Platz 6 verbleiben. Seine Matchup-Vorteile in der Redzone sind weiterhin unbestritten.
7. Bais Kouanda (Berlin Thunder)
- Woche 6 Statistiken: Bye Week (Keine Spiele)
- Gesamtbilanz: 31 Receptions, 321 Yards, 3 Touchdowns (durch Woche 6)
- Trend: — (Bleibt auf Platz 7)
- Justification: Durch die Bye-Week unberührt, verteidigt Kouanda seinen Platz in den Top 7. Seine Konstanz als verlässliche zweite Option hinter Cole sichert ihm diesen Spot.